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BA SA M14 A Traumaberatung und Traumapädagogik (SAB/M14)
- Dozent/in
- Dr. phil. Dario Deloie, M.A.
- Angaben
- Seminar, 4 SWS
Unterrichtssprache: Deutsch, Die Teilnahme am ganztägigen Fachtag „Trauma, Gender und Soziale Arbeit“ an der TH Köln wird erwartet.
Zeit und Ort: Do 9:45 - 13:00, 212 (außer Do 14.5.2026, Do 21.5.2026, Do 4.6.2026, Do 11.6.2026, Do 9.7.2026); Einzeltermine am 11.5.2026, 26.5.2026 19:00 - 20:30, online; 25.6.2026, Raum n.V.; 9.7.2026 9:45 - 13:00, 110; Bemerkung zu Zeit und Ort: Ausfall in der Projektwoche (18.05.-22.05.2026); Fachtag am 25.06.2026: ganztags -die genaue Uhrzeit wird Ihnen im Seminar mitgeteilt
vom 16.4.2026 bis zum 9.7.2026
- Lernziele / Kompetenzen
- Im Seminar „Traumaberatung und Traumapädagogik“ erwerben dieStudierenden grundlegende Kenntnisse über Traumatisierung undderen Folgen für die Betroffenen. Sie lernen, traumatisierteMenschen zu verstehen, und eignen sich traumasensible Beratungs- und Stabilisierungstechniken an. Zudem reflektieren sie ihreprofessionelle Haltung und entwickeln Strategien zurSelbstfürsorge. Sie erwerben Kernkonzepte der Traumapädagogik. DieBedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit und dieBerücksichtigung kultureller und gesellschaftlicher Aspekte sindweitere Schwerpunkte.
- Lehrinhalte
- Das Seminar „Traumaberatung und Traumapädagogik“ vermittelt fundiertes theoretisches Wissen und praxisorientierte Methoden, um Menschen mit Traumafolgen fachgerecht unterstützen zu können. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Konzepte und Diagnostik von Traumata sowie unterschiedliche Traumafolgestörungen. Die Teilnehmenden setzen sich intensiv mit den neurobiologischen, psychologischen und sozialen Wirkmechanismen von Traumatisierungen auseinander und lernen, wie traumatische Erfahrungen die Entwicklung und das Verhalten von Menschen beeinflussen können. Besonders werden dabei spezifische Herausforderungen der Traumapädagogik betrachtet, die sich etwa in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und vulnerablen Gruppen ergeben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Handlungskonzepten und Beratungsansätzen, wie sie in der Traumaberatung genutzt werden. Die Studierenden erarbeiten zentrale Kompetenzen für eine traumasensible und ressourcenorientierte Praxis – von der vertrauensvollen Gesprächsführung bis hin zu stabilisierenden Maßnahmen. Dabei werden auch interdisziplinäre Zusammenhänge sowie die Bedeutung von Selbstfürsorge für Fachkräfte thematisiert.
- Notwendige Voraussetzungen
- Idealerweise haben die Studierenden das Praxisstudium absolviert und verfügen über erste Erfahrungen oder Vorkenntnisse im Umgang mit vulnerablen Zielgruppen. Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit, zur Reflexion der eigenen Haltung und zur Auseinandersetzung mit sensiblen Themen. Zudem sollten die Teilnehmenden offen für praxisorientiertes Lernen sein. Die Teilnahme am Fachtag „Trauma, Gender und Soziale Arbeit” wird erwartet.
Da die Beschäftigung mit "Traumathemen" belastend sein kann, ist eine gewisse psychische Stabilität notwendig.
- Literatur und Links zur Vor- und Nachbereitung
- Beushausen, J. & Schäfer, A. (2021). Traumaberatung in psychosozialen Arbeitsfeldern: Eine Einführung für Studium und Praxis. utb: Bd. 5606. Verlag Barbara Budrich.
Gebrande, J. (2021). Soziale Arbeit nach traumatischen Erfahrungen: Grundkenntnisse für den Umgang mit traumatisierten Menschen (1. Auflage). Kompendien der Sozialen Arbeit. Nomos.
Maercker, A. (2017). Trauma und Traumafolgestörungen. Verlag C.H. Beck.
Weiß, W., Kessler, T. & Gahleitner, S. B. (Hrsg.). (2025). Handbuch Traumapädagogik 2., bearbeitete und erweiterte Auflage). Beltz.
- Methodische Anmerkungen
- Im Seminar „Traumaberatung und Traumapädagogik“ kommen verschiedene Arbeitsmethoden zum Einsatz, darunter interaktive Vorträge, Gruppenarbeiten und Fallanalysen. Durch Diskussionen und Reflexionsübungen werden theoretische Inhalte vertieft und die eigene professionelle Haltung hinterfragt. Praktische Übungen fördern den Transfer des Wissens in die Beratungspraxis. Zudem erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, traumasensible Methoden kennenzulernen und anzuwenden, um ihre Handlungskompetenzen zu stärken.
Prüfungsleistung
In Zweiergruppen erstellen sie ein Poster zu einem Themenfeld des Seminars „Traumaberatung und Traumapädagogik“. Dabei sollen die wesentlichen Inhalte anschaulich aufbereitet und praxisrelevante Aspekte dargestellt werden. Das Poster wird im Seminar präsentiert.
Im zweiten Teil der Prüfungsleistung erstellen Sie ein kurzes Exzerpt vom Fachtag „Trauma, Gender und Soziale Arbeit“, bzw. von den Vorträgen oder Workshops. Dabei sollen die wichtigsten Inhalte und Erkenntnisse zusammengefasst und reflektiert werden.
- Zusätzliche Informationen
- Erwartete Teilnehmerzahl: 25
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